Wörterbuch

Abenteuer | Abseilen | Achterknoten | Bootsführer | Canyon | Canyoning | Enns | Extreme-racing | Freestyle | Hochseilgarten | Kajak | Kanumarathon | Kanupolo | Kanurennsport | Kanuslalom | Kanusport | Kanuwandern | Kanuten | Klettergurt | Küstenkanuwander | Neoprenanzug | Paddel | Raft | Rafting | Raftingwettkampfsport | Rodeoboote | Salza | Schlucht | Schwimmweste | Seekajak | Sicherungssysteme für Seilgärten | Snowkajak | Spielboote | Wildbach | Wildfluss | Wildwasser | Wildwasseranlage | Wildwasserpaddeln | Wildwasserkajak | Wildwasserrennsport | Wurfsack | Zorb

Abenteuer

Als Abenteuer wird eine risikoreiche Unternehmung oder auch ein Erlebnis bezeichnet, das Abenteuer.
Die Verwendung des Wortes Abenteuer hat in der modernen Zeit inflationär zugenommen und wird z. B. für durchorganisierte Reisen, Unternehmungen und Erlebnisse benutzt, die wenig mit einem Abenteuer zu tun haben.

Abseilen

Abseilen ist der Abstieg einer Person von einem Berg, Fels oder einer anderen Anhöhe mit Hilfe eines Seils. Man unterscheidet zwischen aktiv abseilen und passiv abseilen, letzteres wird allerdings meist als Ablassen bezeichnet. Das Abseilen wird im Sport beim Klettern, Canyoning und Caving, für bestimmte Berufe (zum Beispiel für Montagearbeiten an Masten oder für Rettung und Bergung) oder auch im militärischen Bereich benötigt.
Zur Standardausrüstung gehören dabei neben dem Abseilachter oder einem anderen Abseilgerät ein Kletterseil, ein Klettergurt und Karabinerhaken mit Verschlusssicherung.

Achterknoten

Der dient zum Knüpfen einer besonders sicheren festen Schlaufe, die sich nach großer Belastung auch wieder lösen lässt.

Bootsführer

Der Bootsführer gibt die Kommandos an Bord des Rafts und stell die absolute Autoritätsperson dar.

Canyon

Ein Canyon ist eine Schlucht. Als Fachbegriff wird er von deutschsprachigen Geologen für ein stark eingeschnittenes Tal mit abgestuften Hängen in Gebieten mit horizontal liegenden Gesteinsschichten verwendet.

Canyoning

Man versteht unter Canyoning (auch Schluchteln oder Schluchting) das Begehen einer Schlucht von oben nach unten (in der Frühzeit des sportlichen Canyonings auch von unten nach oben) in den unterschiedlichsten Varianten. Durch Abseilen, Abklettern, Springen, Rutschen, Schwimmen und manchmal sogar Tauchen gelangt man in geeigneter Ausrüstung durch die Schluchten. Als Erlebnissportart etablierte sich Canyoning vor gut zwei Jahrzehnten
Neben dem sportlichen Reiz des Abenteuers steht vor allem das Naturerlebnis im Vordergrund. Bei dieser Sportart spielen Teamgeist und das gegenseitige Vertrauen eine wichtige Rolle. Natürlich darf der Umwelt- und Naturschutz nicht vergessen werden. Bei vielen Schluchtingtouren steht in erster Linie das gemeinsame Naturerlebnis im Vordergrund.
Canyoning erfordert ein Maß an alpin- und wassertechnischer Qualifikation - ist man erst einmal in eine Tour eingestiegen, ist ein Rückzug vor Ende der Tour oft nicht mehr möglich. Diese Sportart sollte zu Beginn nur unter kundiger Anleitung durchgeführt werden. Die verwendeten Techniken weichen z.T. deutlich von denen z.B. im hochalpinen Bereich oder beim Klettern ab, eine Übertragung dieser Techniken auf das Canyoning kann erhebliche Gefahren beinhalten.
Zum Kennenlernen dieser Sportart bietet sich eine Tour mit deep roots – adventures an.

Enns

Die Enns ist ein südlicher Nebenfluss der Donau in Österreich. Sie ist 254 km lang und bildet im Unterlauf die Grenze der Bundesländer Ober- und Niederösterreich. Ihr mittlerer Abfluss beträgt dort 201 m³/s, sodass schon im frühen 20. Jahrhundert einige Wasserkraftwerke erbaut wurden.
Im Bereich Gesäuse bietet die Enns ideale Voraussetzungen für den Rafting und Kanusport.

Extreme-racing

Wird auf Wildwasser mit einem hohen extrem hohen Schwierigkeitsgrad und Wasserfällen gefahren.

Freestyle

die Wettkampfform des Playboating. Gewertet wird die Anzahl von Figuren die in einer Walze gezeigt werden (Kajak, Kanadier, Offene Kanadier, Squirt).

Hochseilgarten

Ein besteht aus mehreren Masten oder Bäumen, bzw. beidem, die durch verschiedene Elemente (Seilbrücken, Balken, etc) verbunden sind.
Beim Hochseilgarten kommt es weniger auf die Klettertechnik an, als vielmehr auf Schwindelfreiheit und Überwindung der eigenen Ängste.

Kajak

Der Kajak wurde von den Eskimos als schnelles, wendiges Boot für die Jagd entwickelt. Vor allem in Grönland wird die traditionelle Kajakbauweise noch immer angewendet.

Kanumarathon

Diese Variante des Kanusports wird auf einer Streckenlänge von meist 42,195 ausgetragen.

Kanupolo

Beim Kanupolo versuchen zwei Mannschaften, einen Ball mit dem Paddel oder der Hand in das gegnerische Tor zu bringen

Kanurennsport

ist seit 1936 Olympische Disziplin und wird im Kajak oder Kanadier auf stehendem Gewässer in geraden Bahnen ausgetragen. Kanurennsport hat unter den Wettkampfsparten des Kanusports die längste Tradition: Seit 1919 gibt es Deutsche Meisterschaften, seit 1936 ist er fester Bestandteil des olympischen Programms. Die ersten Weltmeisterschaften fanden 1938 in Vaxholm statt. Olympische Disziplinen sind Einer-, Zweier- und Vierer-Kajak (Damen & Herren) sowie Einer- und Zweier-Kanadier (nur Herren). Übliche Wettkampfstrecken sind 200, 500 und 1000 m.

Kanuslalom

ist eine Olympische Disziplin, bei dem eine durch Tore vorgeschriebene Strecke auf bewegtem, schnell fließendem Wasser in kürzester Zeit möglichst fehlerfrei befahren wird. Erfunden wurde der Kanu-Slalom Anfang der 1930er Jahren auf den Wildwassern im Alpenraum. Seit 1949 werden im Kanuslalom Weltmeisterschaften veranstaltet.

Kanusport

Kanusport, auch Paddelsport, ist eine Wassersportart, bei der sich der Kanute mit einem Kanu oder Kajak mit einem Paddel fortbewegt
Traditionell gab es die 2 Bootstypen: Das Kajak und den Kanadier.
Waren die ursprünglichen Kajaks immer geschlossen und Kanadier offen, so kann man moderne Kanus nicht mehr eindeutig damit unterscheiden. Neben der Sitzposition ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal das verschiedene Paddel. Kajaks werden mit einem Doppelpaddel – Kanus mit einem Stechpaddel fortbewegt.
Die Kajaks der Indianer waren als Jagdboote Einerkajaks und sehr leichtläufig. Mit dem Aufkommen der individuellen Mobilität und der Entwicklung von Kunststoffbooten in den 1950er und 1960er Jahren verschob sich der Gebrauch hin zu Einerkajaks aus Plastik. Dies hatte auch eine Auswirkung auf die einzelnen Disziplinen und Techniken. So wurde das Wildwasserpaddeln erst mit den stabileren Plastikbooten populär.
Kanadier waren meist für mehrere gebaut. Ebenso sind viele moderne Kanadier für mehrere Personen gebaut. Ihre hohe Transportkapazität bedeutet jedoch meist auch ein etwas schwergängigeres Boot. Kanadier haben daher ihren Schwerpunkt beim Wasserwandern. Auch hier haben moderne Materialien Einzug gehalten. Zwar sind sie nicht geeignet für das Küstenkanuwandern außerhalb geschützter Bereiche, aber sie können auch sehr Wildwassertauglich sein.
Später kamen zu den Kajaks und Kanadiern weitere Bootsarten, die mit einem Paddel bewegt werden dazu dazu gehört unter anderem auch das Raft.

Kanuwandern

(auch Tourenpaddeln oder Wanderpaddeln). Das Befahren eines meist ruhigen Gewässers mit einem Kanu wird von mehr als 90 % der Kanuten in Europa betrieben. Neben kurzen Strecken können auch längere Touren unternommen werden. Als ideale Übernachtungsmöglichkeit bei längeren Touren bietet sich Camping an.

Kanuten

Kanuten sind die Fahrer von Kajaks und Kanadiern

Klettergurt

Als Klettergurt, oder auch bezeichnet man einen Teil der Sicherheitsausrüstung, der beim Klettern und Bergsteigen und bei Hochseilgärten am Körper getragen wird.
Der Klettergurt dient als Teil der Absturzsicherung dazu, die beim Abfangen eines Sturzes auftretenden Kräfte aufzunehmen und auf Körperteile zu verteilen. Außerdem soll er der Person, die ihn trägt, ein Hängen in einer möglichst stabilen Lage ermöglichen, so dass der Träger möglichst schmerzfrei und sicher im Gurt hängt.

Küstenkanuwandern

(auch Salzwasser-, See- oder Küstenpaddeln), ist das Kanuwandern auf Großgewässernund wird fast ausschließlich mit Kajaks betrieben. Es erfordert neben Kenntnissen der Navigation die Berücksichtung von Gezeiten und Wetter. Die Anforderungen an körperliche Fitness, Beherrschen von Rettungstechniken und Ausrüstung sind bedeutend höher.

Neoprenanzug

Der Neoprenanzug schützt den Körper eines Sportlers vor Unterkühlung durch das Wasser.
Die ersten Anzüge waren aus Metall, später wurden sie aus Gummi hergestellt. Der heute gebräuchliche synthetische Nassanzug wurde 1953 in Kalifornien entwickelt. Es wird dabei zwischen , und ügen unterschieden.

Paddel

Ein Paddel dient der Fortbewegung eines Bootes mittels Muskelkraft. Im Gegensatz zum Riemen bzw. Ruderanlage werden Paddel ohne Gegenlager am Raftingboot frei mit den Armen geführt. Der Paddler sitzt dabei in der Regel mit Blick in Fahrtrichtung.
Es wird unterschieden zwischen:

Dem Doppelpaddel - zwei Paddelblätter für Kajaks
Dem Stechpaddel - ein Paddelblatt: beim Kanadier, Drachenboot, Kanu, einschließlich Rafting

Das Paddel wird bei Kanus bzw. anderen Schlauchbooten als einziges oder hauptsächliches Mittel zum Antrieb verwendet. Besonders Stechpaddel werden auch von vielen verschiedenen anderen Booten verwendet, dort als Hilfs- oder Notantrieb
Das Paddel wird mit dem Blatt vorne ins Wasser eingesetzt, und dann das Boot am Paddelblatt vorbeigezogen. Am Ende der Bewegung wird das Paddelblatt wieder aus dem Wasser herausgezogen und erneut vorne ins Wasser eingesetz.

Raft

Als Raft wird umgänglich ein Raftingboot, mit dem ein Fluss, gewöhnlich schwereres Wildwasser, befahren wird.

Rafting

Rafting – kommt von engl. raft (Floß) – ist eine in Mitteleuropa seit Mitte der achtziger Jahre populär gewordene Freizeitsportart. Bei dieser Wassersportart wird mit einem Schlauchboot (Raftingboot) ein Fluss befahren. Gewöhnlich befährt man Wildwasser ab dem Schwierigkeitsgrad 1 bis hin zum Schwierigkeitsgrad 5
Rafting wird über kommerzielle Anbieter als Freizeitsport betrieben. Außerdem gibt es den Rafting-Wettkampfsport. Im Rafting werden seit dem Jahr 2001 offizielle Weltmeisterschaften in zweijährigem Rhythmus ausgetragen.
Rafts gibt es gewöhnlich für 3 bis 12 Personen. Sie bestehen aus sehr robustem Gummigewebe mit mindestens 5 voneinader unabhängigen Luftkammern. Die Länge variiert in der Regel zwischen 3,50 m und 6 m, die Breite zwischen 1,80 m und 2,50 m. Zu differenzieren ist zwischen verschiedenen Bootsformen. In Europa ist das symmetrische, mit dem Stechpaddel am Heck gesteuerte Raft am gebräuchlichsten. Weitere Typen sind das asymmetrische, Pinnengesteuerte Raft und das symmetrische Raft mit zentraler Ruderanlage Vorwärts bewegt werden Rafts mit dem Stechpaddel bzw der zentrale Ruderanlage.

Raftingwettkampfsport

Beim Rafting wird mit einem Raft gefahren. Meist wird ein Fluss im Wildwasser mit einem speziellen Schlauchboot befahren. Es gibt es unterschiedliche Disziplinen wie zum Beispiel Sprint oder Slalom und auch Kombinationen davon.

Spielboote bzw. Rodeoboote

Spiel- und Rodeoboote genannte Kajaks sind Boote zum „Spielen". Sie sind besonders kurz und wendig, haben meist im Raum des Cockpits das größte Volumen, damit diverse Figuren erleichtert werden. Meistens wird auf einer Welle oder einer Walze gespielt.

Salza

Die Salza (auch Mariazeller Salza) ist ein Gebirgsfluss in Österreich und ein östlicher Nebenfluss der Enns. Sie entwässert große Teile der steirisch-niederösterreichischen Kalkalpen und trennt mit ihrem tief eingeschnittenen Tal die Göstlinger Alpen vom Gebirgsmassiv des Hochschwab.
Die Salza entspringt am Traisenberg in Niederösterreich (wo auch die nach Norden gerichtete Traisen ihren Ursprung hat) und fließt in südlicher Richtung an Mariazell vorbei, wendet nach Westen und ist dort der Hauptfluss des steirischen Naturschutzgebietes Palfauer Salzatal Nach 88 km mündet sie etwa bei Großreifling in die Enns.
Zahlreiche Quellen von kleinen Nebenflüssen der Salza im Hochschwabgebiet sind gefasst und speisen ihr Wasser in die 2. Wiener Hochquellenleitung.

Schlucht

Schlucht ist die allgemeine Bezeichnung für einen engen, steilwandigen Einschnitt in der Landschaft.
Schluchten entstehen durch das Einschneiden des Wassers in den Untergrund. Voraussetzung für das Entstehen einer Schlucht mit steilen Wänden ist entsprechend standfestes Gestein.
Ein beeindruckendes Beispiel dafür ist die Palfauer Konglomeratschlucht der Salza..
Von Schluchten zu unterscheiden sind Canyons, wie sie beim Canyoning begangen werden - deren Hänge in horizontal lagernden Gesteinsschichten treppenförmig ausgebildet sind.

Schwimmweste

Eine Rettungsweste ist ein Kleidungsstück, das eine Person im Wasser selbständig in die Rückenlage dreht und den Kopf über Wasser hält, um die Atemwege freizuhalten.
Diese Eigenschaft gilt auch, wenn die Person bewusstlos ist. Im Unterschied dazu ist eine Schwimmweste, wie sie im Wildwassersport verwendet wird, nur ein Hilfsmittel, um den Kraftaufwand beim Schwimmen zu reduzieren, sofern die Person bei Bewusstsein ist.

Seekajak

Seekajaks sind lang und relativ schmal mit einem besonders geformten Bug und Heck. Die Konstruktion ist den speziellen Anforderungen für das paddeln am Meer angepasst. Sie bieten eine geringe Angriffsfläche für den Wind, einen guten Geradeauslauf und besitzen ein Steuerruder.

Sicherungssysteme für Seilgärten

Die Sicherheitsausrüstung eines Teilnehmers besteht grundsätzlich aus einem Klettergurt und einem Kletterhelm. Hierbei werden sowohl Hüftgurte als auch Komplettgurte, die ein Herausrutschen aus dem Gurt verhindern, verwendet.

Snowkajak

Wettkampf im Winter auf Skipisten.

Wildbach

Ein Wildbach ist ein steiler Gebirgsbach, der manchmal stark anschwillt. Hauptcharakteristika von Wildbächen im Alpenraum sind das starke Gefälle und durch die Schneeschmelze und heftige Gewitter innerhalb kurzer Zeit stark variierende Wasserwuchten.

Wildfluss

Als Wildfluss bezeichnet man einen Fluss, der nicht durch künstliche Bauten reguliert twurde. Abgelagerte Sedimente können Sand- und Schotterbänke aufbauer, die Flussinseln bilden, Flussarme vom Hauptfluss abtrennen und sogar den ganzen Flusslauf verlegen können.
Als Wildfluss bezeichnet man auch oft Flüsse, die besonders starke Strömungen und/oder Stromschnellen haben

Wildwasser

Mit Wildwasser bezeichnet man ein Gewässer mit schnellen Strömungen, Wirbeln Gegenströmungen, Stromschnellen und zum Teil Wasserfällen. Wildwasser entstehen bei genügend Gefälle oder Verengung des Wasserverlaufs (meist durch Felsen)
Ab einer genügenden Wassermenge und Breite werden Wildwasser zur Ausübung von Rafting, Wildwasserpaddeln und Wildwasserrennsport genutzt. Wildwasser werden in diesem Zusammenhang mit der Wildwasserschwierigkeitsskala bewertet.
Die meisten Wildwasser werden von natürlichen oder naturnahen Flüssen gebildet. In letzter Zeit werden für den Wildwassersport, vor allem den Kanuslalom, auch künstliche Wildwasseranlagen gebaut oder Wasserläufe mit ausreichendem Gefälle durch zusätzliche Hindernisse (meist Felsen) zu Wildwasserläufen ausgebaut.

Wildwasseranlage

Eine Wildwasseranlage als künstliche Wildwasserstrecke kann zum Trainieren und für Wettkämpfe des Wildwasserpaddelns oder Raftingsports verwendet werden, u. a. für Kanuslalom, Freestyle, Kanurodeo, Playboating, Wildwasserrennsport (Sprints) und Rafting.
Die Errichtung künstlicher Wildwasserstrecken ist ein seit 20 Jahren international verstärkt anhaltender Trend.
Die Vorteile einer künstlichen Anlage sind die bessere Kontrollierbarkeit und bessere Sicherungsmaßnahmen. Im Wettbewerb und im Training können künstliche Anlagen für gleichmäßigere Bedingungen sorgen. Sie funktionieren entweder durch Einspeisung aus einem natürlichem Fluss, oder durch Pumpen.
Durch künstliche Anlagen lässt sich die Nutzung natürlichen Wildwassers, insbesondere von unerfahrenen Paddlern vermindern, und dient somit auch dem Naturschutz. Für Wettbewerbe können die Tribünen sowie Zu- und Abfahrt ohne zusätzlichen Naturverbrauch realisiert werden.
Über veränderbare Einbauten und eine regulierbare Wasserströmung können mehrere Kombinations- und Variationsmöglichkeiten von Hindernissen und Wasserströmung eingestellt werden. Damit lassen sich sehr hohe Schwierigkeitsgrade erreichen, ohne unnötige Gefährdung des Kanuten.

Wildwasserpaddeln

Wildwasserpaddeln ist eine Form des Kanusports, bei der ein Fluss mit dem Kanu oder Raftingboot befahren wird. Man unterscheidet zwischen 6 verschiedenen Schwierigkeitsgraden, wobei hier vor allem Wassermenge (Durchfluss in m³/s) und Gerfälle eine Rolle spielen. Wichtig ist die taktische Einschätzung von Walzen, Stromschnellen und Katarakten – so wie anderen Gefahren des Wildwassers.
Als Breitensport wird Wildwasserpaddeln aus reinem Vergnügen ausgeübt Wettkämpfe auf dem Wildwasser werden in den Disziplinen Slalom, Abfahrt, Head to Head, Sprint, und Rodeo ausgeübt.
Wildwasserpaddeln kann gefährlich sein wenn man sich nicht an die Sicherheitsregeln hält. Neben dem Sicherheitstraining ist auch die richtige Ausrüstung wichtig. So sind Schwimmweste, Neoprenanzug sowie ein Helm unbedingt Pflicht - auch ein Messer, Karabiner und Wurfsack sollten mit dabei sein.

Wildwasserkajak

Wildwasserkajaks sind kurz und wendig. Bug und Heck sind den Erfordernissen des Wildwassers angepasst.

Wildwasserrennsport

gehört zu den ältesten Wettkampfdisziplinen des Kanusports. Im Wildwasser wird eine festgelegte Strecke auf Zeit durchfahren. Wettkampfdisziplinen sind Einer-Kajak (Damen & Herren) sowie Einer- und Zweier-Kanadier (nur Herren) als Einzel- und Mannschaftrennen. Es gibt alle zwei Jahre Weltmeisterschaften und eine jährlich ausgetragene Weltcup-Serie. Seit einigen Jahren werden Wettkämpfe sowohl auf einer Sprintstecke als auch auf der „klassischen" Langdistanz ausgetragen.

Wurfsack

Die Rettungswurfleine wird bei Wildwasserrettungen eingesetzt, um schnell einen Schwimmer zu sichern oder zu retten, ein Kajak zu bergen oder um schnell eine Brücke über den Fluss zu bauen.

Zorb

Zorb wird die aufblasbare Kugel genannt, mit der man über einen Hang ins Tal rollt

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